So schnell ist die Faschingszeit auch schon wieder vorbei …

18.02.2015

Angefangen hat der Fasching ja eigentlich schon am 11.11. um 11 Uhr 11. Doch seinen Höhepunkt hat er in den letzten Tagen gefeiert. Überall traf man auf verkleidete Menschen und konnte Faschingsumzügen beiwohnen. Egal ob jung oder alt, in der Faschingszeit verkleidet sich jeder und schlüpft so für kurze Zeit in die Rolle einer Meerjungfrau, eines Wikingers, eines Kätzchens … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Faschingszeit steht im Zusammenhang mit dem Beginn der Fastenzeit vor dem Osterfest. „Carne vale“, wie der Fasching in Italien genannt wird, ist lateinisch und bedeutet übersetzt: „Fleisch, lebe wohl“. Man will also in der Faschingszeit das Essen und vor allem das Fleisch noch einmal richtig genießen, bevor die Fastenzeit beginnt, in der katholische Christen streng genommen kein Fleisch essen dürfen. Die meisten fasten aber nur am Aschermittwoch, der gleich auf den Faschingsdienstag folgt, und in der Karwoche, der Woche vor Ostern. Viele nennen den Fasching sogar die „fünfte Jahreszeit“.

Auch ein ganz besonderer kulinarischer Genuss erwartet uns im Fasching – der mit Marmelade gefüllte Faschingskrapfen. Doch auch belegte Brötchen und der Heringssalat sind typische Speisen, die in der Fastenzeit in fast jedem Gasthaus angeboten werden. Ziel des Faschings ist es, alle Traurigkeit abzulegen und gegen Fröhlichkeit, Ausgelassenheit und ganz viel Spaß auszutauschen.

Jasmin Pucher



Quelle der Fotos: ghs-werdau.de/?p=410 (Link aktuell nicht mehr auffindbar)